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Weihnachtsbasarerlös verteilt

Der mittlerweile 19. Weihnachtsbasar, jedes Jahr von der Mitarbeitervertretung des St. Marienwörth mit dem rührigen Vorsitzenden Dominic Ginkel organisiert, hatte am ersten Adventssonntag wieder zahlreiche Besucher ins Krankenhaus in der Mühlenstraße gelockt. Verkauft wurden zahlreiche Artikel der wunderschönen Adventsfloristik, auch Handwerkliches, Gestricktes, Gebackenes und Gebasteltes fanden sehr guten Anklang beim Publikum. Viel Kaffee und 45 Kuchen waren im Klostercafé von den Ordensgemeinschaften im St. Marienwörth verkauft worden, also in der Summe für alle Beteiligten rundum ein Erfolg.

In diesem Jahr profitieren das Projekthaus KH, die Projekte ASB Wünschewagen und Stadtteilkoordination der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz vom Erlös des Basares in Höhe von 3.500 Euro. Der Betrag wurde um 1.500 Euro von der Geschäftsführung des Krankenhauses aufgestockt, die Mitarbeitenden hatten dafür gerne auf Weihnachtspräsente verzichtet.

Einen Scheck  über 1.750 Euro durfte Benjamin Reschke vom Projekthaus-KH  entgegennehmen. Projekthaus-KH steht seit 2013 für direkte Jugendarbeit in Bad Kreuznach. Das Team leistet soziale Gruppenarbeit, Sozialkompetenztrainings und Erziehungsbeistand und bietet ein betreutes Wohnen für junge Volljährige sowie offene Jugendarbeit an.
Der Betrag wird verwendet zur Anschaffung von Fahrrädern für Kinder und Jugendliche, die sich kein eigenes Rad leisten können. Somit soll gewährleistet werden, dass auch diese zu dem neu angelegten „Pumptrack“ in Bad Münster am Stein-Ebernburg kommen können. Pumptracks können mit beinahe jedem Fahrrad befahren werden und fördern Koordination, Balance und Kraft und nicht zuletzt das soziale Miteinander in der Gruppe. Die Unterhaltung übernimmt der Verein Projekthaus-KH. Benjamin Reschke freute sich riesig über die Summe: “Mit der Anschaffung weiterer Fahrräder ist es uns möglich, weitere Jugendliche anzusprechen und gezielt für Projekte an diesem Parcours zu begeistern.“

Den zweiten Scheck über den Betrag von 1.750 Euro nahm der ehrenamtliche Wunscherfüller Olaf Deichelmann vom Projektteam „Der Wünschewagen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund dankbar entgegen.
Dieses ehrenamtliche Projekt mit sozialer Verantwortung startete in Rheinland-Pfalz am 12.01.2017. Seitdem sind bereits 122 Wünsche erfüllt worden. Der ASB Wünschewagen ermöglicht durch ehrenamtliche Helfer schwerstkranken Menschen die Erfüllung eines letzten Wunsches. Olaf Deichelmann erläuterte: „Beispielsweise haben wir unseren besonderen Fahrgästen ermöglicht, noch einmal die Familie zu besuchen, ein Musical zu erleben, Abschied von einem lieben Menschen nehmen zu können, aber auch einen Tag am Meer zu verbringen. Den stattlichen Betrag werden wir für weitere Wunschfahrten und für die Ausstattung des Fahrzeugs und der ehrenamtlichen Helfer gerne verwenden.“

Der dritte Scheck über 1.000 Euro geht an das Projekt Stadtteilkoordination der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Entgegen nahmen den Scheck die Stadtteilkoordinatorin in Bad Münster am Stein-Ebernburg Marlene Jänsch, die Stadtteilkoordinatorin in Rheinböllen Nadja Hoffmann und die dortige Bürgermeisterin Bernadette Jourdant. Marlene Jänsch erklärte: „Zur Zeit gibt es neben Bad Münster am Stein-Ebernburg auch in Rheinböllen ein solches Projekt. Um die erfolgreiche Arbeit weiter fortzusetzen, werden in diesem Jahr an beiden Standorten Bürgerworkshops mit externen Referenten angeboten werden. Die Honorare werden mit dem sehr willkommenen Betrag bezahlt werden können. Vielen Dank dafür.“

Helmut Ziegler, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses St. Marienwörth, hatte gerne dem Wunsch aus dem Mitarbeiterkreis entsprochen, statt der kleinen Präsente für jeden Mitarbeiter einen größeren Betrag für wohltätige Zwecke weiterzugeben: „Zunächst gilt unser besonderer Dank dem Orga-Team, welches seit Jahren mit Hingabe und viel Herzblut den Weihnachtsbasar organisiert und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Hauses, die wiederholt auf die Mitarbeiterpräsente zu Weihnachten verzichtet haben – Verzicht in der heutigen Zeit, die oftmals durch Egoismus und Gleichgültigkeit gekennzeichnet ist, zeugt von gelebter Fürsorge und Mitmenschlichkeit.“ 

„Wir freuen uns immer wieder, dass wir solche wichtigen Projekte unterstützen können. Herzlichen Dank an unser Vorbereitungsteam und an die Aussteller, die uns seit vielen Jahren treu sind. Ohne sie wäre diese Veranstaltung in dieser Form nicht möglich“, so Dominic Ginkel, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung St. Marienwörth. „Die restlichen 500 Euro werden wir erstmal in der Kasse behalten für eventuelle Neuanschaffung wie Pavillons, Dekoration usw. für den Basar.“

Das MAV- Orgateam 2019 bestand aus Hildegard Stehl,  Marion Schmidt, Doris Borzutzky, Rosa Maria Oho, Isabell Schwarz, Elke Butz, Melanie Lenz und Dominic Ginkel.
 

> Kontakt

Stadtteilkoordination

Gesamtleiterin Liane Jung
Mühlenstr. 39, 55543 Bad Kreuznach
Telefon (0671) 372-1075
Mobil (0175) 5742075
E-Mail: liane.jung(at)franziskanerbrueder.org

> Pax et Bonum

Im Überblick

Im Archiv finden Sie alle Ausgaben, die bisher von "pax et bonum" erschienen sind

"Zuhause im Stadtteil" wird gefördert aus
Mitteln Deutsche Fernsehlotterie.

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