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Aktuelles
27.11.2014

"In Zukunft Barrierefrei" - Planen, modernisieren und bauen für alle Lebenslagen!“

von links:Karin Boos, Beraterin der Landesberatungsstelle „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ in Bad Kreuznach, Liane Jung, Stadtteilkoordinatorin Bad Kreuznach Süd-West, Diakon Michael Stahl, Einrichtungsleiter Elisabeth Jaeger Haus und Isolde Scheick-Kröhl, Leiterin der Landesberatungsstelle „Barrierefrei Bauen und Wohnen“

hieß der Vortrag von Isolde Scheick-Kröhl, Innenarchitektin und Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen, den sie vor sehr interessiertem Publikum am gestrigen 26. November im Cafè des Elisabeth Jaeger Hauses der Stiftung kreuznacher diakonie hielt.

Einen solchen Fachvortrag zum Thema hatten sich die Bewohner des Stadtteils Bad Kreuznach Süd-West gewünscht, der im Rahmen der 1. Stadtteilkonferenz geäußert worden war.

Einer der Hauptschwerpunkte der Stadtteilkoordination ist es, dass Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Dabei spielt natürlich ein barrierefreies Umfeld eine maßgebliche Rolle und dies wurde von Frau Scheick-Kröhl sehr anschaulich und für alle Anwesenden sehr gut verständlich erläutert.

Frau Scheick-Kröhl ist als Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen in Mainz tätig, hatte aber die Architektin Karin Boos, seit dem 1. November zuständige Beraterin für Bad Kreuznach, dabei und stellte sie vor.

Beide warben dafür, sich kostenfrei von Ihnen beraten zu lassen, wenn bei der Planung eines Um- oder Neubaus Wert auf eine barrierefreie Ausstattung gelegt wird.

Bei Rückfragen und weiteren Anregungen zur Gestaltung des Bad Kreuznacher Stadtteils Süd-West wenden sich Interessierte bitte an Frau Jung unter der Telefonnummer Tel.0671/20272204,
Mail: kh-suedwest@franziskanerbrueder.org


Herzliche Einladung zur 2. Stadtteilkonferenz Bad Kreuznach Süd-West, die am Montag, 8. Dezember 2014 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Wolfgang, Breslauer Str. 2, 55543 Bad Kreuznach stattfindet.

 

 

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27.10.2014

„Tag der offenen Tür“ im Büro der Stadtteilkoordination Bad Kreuznach Süd-West

Mitglieder der Steuerungsgruppe und einige Besucher beim Tag der offenen Tür: Bruder Roman Bauer, Volkhard Schappert, OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Helmut Schäfer, Michael Stahl, Matthias Jost, Stadtteilkoordinatorin Liane Jung, Dr. Matthias Bussmann, Ute Weiser, Helmut Ziegler und Bruder Bonifatius Faulhaber (v. l. n. r.)

Das Büro der Stadtteilkoordination Bad Kreuznach Süd-West hatte am 14. Oktober zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Oberbürgermeister-Buß-Straße 6a in Bad Kreuznach eingeladen. Dort befindet sich das Büro in den Räumlichkeiten des Mietertreffs der Gemeinnützigen Baugenossenschaft eG und steht seit wenigen Wochen allen Bewohnern des Stadtteils zur Verfügung. Das Stadtgebiet Bad Kreuznach Süd-West liegt zwischen Rheingrafenstraße und Mannheimer Straße, Ringstraße und einschließlich Kuhberg bilden die oberen und unteren Grenzen.

Eine Gruppe des Kindergartens St. Wolfgang eröffnete den „Tag der offenen Tür“ um 15 Uhr mit einem Bewegungsspiel. Die  rund 70 Teilnehmer honorierten den lebhaften Beitrag mit herzlichem Applaus. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer betonte in ihren Begrüßungsworten wie wichtig die Initiative der Franziskanerbrüder ist, damit Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, als Träger des Projekts begrüßte ebenfalls die zahlreichen Interessierten und betonte, dass ohne die Unterstützung der Teilnehmer der  Steuerungsgruppe das Projekt so nicht umgesetzt werden könnte. Er bedankte sich auch ausdrücklich bei Liane Jung, die das Projekt entwickelt hat und nun mit großem Engagement umsetzt. Im Anschluss daran stellte Stadtteilkoordinatorin Liane Jung das Projekt vor und erläuterte die  Angebote und Arbeitsschwerpunkte des Büros. Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils können sich mit Anregungen und Wünschen für die Gestaltung ihres Stadtteils an die Stadtteilkoordinatorin wenden. Fragen rund ums Älterwerden, Wohnen im Alter, Freizeitangebote für Jung und Alt, ehrenamtliche Tätigkeiten und vieles mehr können in vertrauensvoller Atmosphäre angesprochen werden.

Der offizielle Teil wurde dann durch mehrere tänzerische Darbietungen von Senioren aus der Johanneskirchengemeinde beendet. Im Anschluss hatten alle Gäste die Möglichkeit, die Räumlichkeiten kennenzulernen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Neben der Stadt Bad Kreuznach und den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz gehören der Pfarrbezirk St. Wolfgang, die Evangelische Johanneskirchengemeinde, die Stiftung kreuznacher diakonie, das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, die Gemeinnützige Baugenossenschaft eG und die Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Steuerungsgruppe, die das Projekt initiiert hat und begleitet.

„Das ist auch das besondere am Stadtteilprojekt Bad Kreuznach Süd-West: Hier haben viele gesellschaftliche Gruppen und vor allem auch alle Bürgerinnen und Bürger die Chance, sich einzubringen und ihre konkreten Wünsche und Anregungen zur Entwicklung ihres direkten Wohn- und Lebensumfeldes zu äußern“, erklärt Liane Jung.

Das Büro ist Montag, Dienstag und Donnerstag vormittags erreichbar und am Mittwochnachmittag. Sprechzeiten finden am Dienstag zwischen 9 Uhr und 11 Uhr sowie mittwochs von 14 Uhr bis 16 Uhr statt. Weitere Infos auch unter www.zuhause-im-stadtteil.de.

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22.09.2014

Stadtteilprojekt - Konzept wird lebendig

Der demografische Wandel und die damit verbundene erhöhte Pflegebedürftigkeit vieler Menschen werden die Gesellschaft künftig vor neue Herausforderungen stellen. Gleichzeitig möchten viele ältere Mitbürger möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Um die konkrete Situation für Bad Kreuznach Süd-West möglichst genau definieren zu können, wurde im Juni 2013 eine Sozialraumanalyse für das Stadtgebiet erstellt. Ziel dieser Analyse war die Sicherstellung der sozialen Betreuung und Pflege älterer Menschen, so dass ein Verbleib in der vertrauten Wohnumgebung gewährleistet werden kann. Finanziert wurde die Sozialraumanalyse unter anderem aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und der Demografie, der Stadt Bad Kreuznach und des Freundschafts- und Fördervereins des Krankenhauses St. Marienwörth.

Zur Umsetzung bildete sich eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern der Stadt- und Kreisverwaltung, der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, der Senioreneinrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und der Gemeinnützigen Baugenossenschaft eG zusammensetzte. Inhaltlich begleitet wird das Vorhaben vom Referat „Neues Wohnen“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

 

Mit einem Abschlussworkshop konnten die Ergebnisse der Analyse im Dezember des vergangenen Jahres vorgestellt werden. Ein Wunsch der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger war die Einrichtung einer Stelle, die die Belange des Stadtteils koordiniert und den Aufbau von Strukturen zur Bürgerbeteiligung initiiert. Diese Stelle der Stadtteilkoordinatorin wird ab sofort durch Liane Jung von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz besetzt. Möglich wurde dies in erster Linie durch die Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe von 82.948,-- Euro für Personal- und Sachkosten für 3 Jahre, die damit die Maßnahme zur Quartiersentwicklung maßgeblich fördert sowie die weitere Unterstützung durch die Stadt Bad Kreuznach.

 

Seit 01.07.14 befindet sich das Büro der Stadtteilkoordination im Mietertreff der Gemeinnützigen Baugenossenschaft, Oberbürgermeister-Buß-Str. 6, Eingang Neufelder Weg. Das Büro ist Mo., Di. und Do. vormittags erreichbar und am Mittwoch nachmittags. Sprechzeiten finden am Dienstag zwischen 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr sowie mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet können sich mit Fragen zu persönlichen Belangen oder auch Anregungen zur Gestaltung des Stadtgebietes an Liane Jung wenden.

 

Erste Maßnahmen im Stadtgebiet konnten bereits umgesetzt werden. Seit März dieses Jahres findet jeden Montag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Mietertreff ein offenes Beratungsangebot der Pflegestützpunkte Bad Kreuznach statt. Die Pflegestützpunkte beraten zu Themen von Alter, Pflegebedürftigkeit, Krankheit und Behinderung.

 

Weitere geplante Maßnahmen im Rahmen der Stadtteilkoordination sind ein „Tag der offenen Tür“ am 14. Oktober, Vorträge zu barrierefreiem Bauen und Wohnen und zu Sicherheit im Alter. Im Dezember ist eine weitere Stadtteilkonferenz geplant, die sich mit der Entwicklung weiterer Maßnahmen befasst und zu der die Bürgerinnen und Bürger sowie alle im Stadtgebiet tätigen Dienstleister bereits heute herzlich eingeladen sind.

 

Kontakt:

Stadtteilkoordination Bad Kreuznach Süd-West,
Frau Liane Jung,
Oberbürgermeister-Buß- Str. 6,
Eingang Neufelder Weg,
55543 Bad Kreuznach,
Tel.: (0671) 20272204
E-Mail: kh-suedwest@franziskanerbrueder.org

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20.08.2013

„Lebensraum im Quartier“ -

Initiierung einer quartiersnahen Versorgung zur Sicherstellung der sozialen Betreuung und Pflege älterer Menschen im gewohnten Lebensumfeld

Der demografische Wandel, mit dem ein Anstieg von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit zu erwarten ist, stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen den Wunsch nach einem aktiven, selbstbestimmten und in die Gemeinschaft eingebundenen Leben äußern. Sie möchten in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben, wenn möglich bis zu ihrem Lebensende.

Am 10.07.13 trafen sich in der Altenhilfeeinrichtung Haus St. Josef in der Mühlenstraße verschiedene Akteure, um sich den demografischen Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Es konstituierte sich eine Steuerungsgruppe, die für ein Stadtgebiet im Südwesten Bad Kreuznachs eine Sozialraumanalyse umsetzen möchte. Mit der Analyse soll eine Datengrundlage geschaffen werden, um Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern des Stadtgebietes zu ermitteln. Leitfragen dieser Sozialraumanalyse sind: „Was benötigen die  Menschen im Stadtteil beziehungsweise in ihren Wohnquartieren?“ und „“Welche hierzu passenden Angebote, Dienstleistungen und Strukturen gibt es bereits beziehungsweise welche fehlen noch?“.

Die Steuerungsgruppe setzt sich aus Vertretern der Stadt- und Kreisverwaltung, der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, der Senioreneinrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie sowie der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zusammen. Begleitet wird die Initiative vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die Durchführung der Sozialraumanalyse erfolgt über das Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung in Saarbrücken. Die Zusammenarbeit verschiedener Akteure ist wichtig, um tragfähige Quartiersprojekte umzusetzen, die zum Wohle der Bevölkerung „an einem Strang ziehen“ und sich gegenseitig ergänzen. Mit der Konstituierung der Steuerungsgruppe konnte diesbezüglich ein erster Schritt zur erfolgreichen Zusammenarbeit getan werden.

 

In der Zeit vom 04. bis zum 19. September 2013 wird im Rahmen der Erstellung der Sozialraumanalyse eine Bürgerbefragung im Stadtgebiet Bad Kreuznach Süd-West erfolgen. Die entsprechenden Haushalte erhalten mit der „Kreuznacher Rundschau“  Fragebögen mit der Bitte um rege Beteiligung. „Jeder kann sich an der Umfrage beteiligen“, erklärt Liane Jung, Stabsstelle Seniorenhilfe bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz. „Denn Angebote im Quartier können nur funktionieren, wenn sich die Beteiligten auch damit identifizieren.“

 

Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz hatten im Vorfeld ein Konzept „Lebensraum im Quartier“ entwickelt, das sich mit der Sicherstellung der sozialen Betreuung und Pflege älterer Menschen im gewohnten Lebensumfeld beschäftigt. Dabei geht es um selbstständiges Wohnen in der vertrauten Wohnumgebung auch bei Hilfe- und Pflegebedarf, Förderung von Eigeninitiative, Eigenverantwortung und gegenseitiger Hilfe sowie den Auf- und Ausbau sozialer Netze.

Mit den obengenannten Akteuren soll nun im ersten Schritt die Sozialraumanalyse umgesetzt werden. Aus den Ergebnissen werden dann weitere Maßnahmen für das Stadtgebiet entwickelt.

Ansprechpartnerin: Liane Jung, Stabsstelle Seniorenhilfe, Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz,
Tel. (0671) 372-1304, liane.jung@franziskanerbrueder.org.

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